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Thema: Black Desert's Lore

  1. #1
    Benutzer Avatar von Kaluga
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    Ausrufezeichen Black Desert's Lore

    Übersetzung aus dem Englischen von Kaluga (Quelle: WORLDWIDEGAMEWATCHERS ;Originalübersetzung Koreanisch zu Englisch).
    Keine Gewähr auf Korrektheit & es empfiehlt sich, auf die offizielle, westliche Version von Daum zu warten.
    Änderungen und Erweiterungen vorbehalten
    Wird fortgesetzt!






    MEDIA || Zeitleiste

    Der Fall von Media und die Besatzung durch die Wilden



    Das Jahr 235 im Elion Kalender

    Als Calpheon ein überzeugendes Angebot an Media richtete, kündigte Variz der Zweite im Voraus an, dass er keine Intention hegte, in den Krieg zu ziehen. Er öffnete Valencias Tore für Calpheon und drückte gegenüber Valencia nur dürftiges Bedauern aus.

    Die Person, welche eine Chance in dieser Wendung der Ereignisse für Media sah, war der Alchemist und Kopf der Händlergilde Medias, Neruda Shen.
    Er rekrutierte fähige Schmiede und traf eine Vereinbarung mit Calpheon. Die Medianische Händlergilde würde die calphionische Allianz versorgen, im Austausch für die Black Shards, welche die Allianz im Laufe des Krieges erlangen würde, damit die Händlergilde ihre Produktion fortsetzen konnte.
    Damals den Wert der Black Shards nicht kennend, akzeptierte Calpheon das Angebot nur zu gern.

    Wissen war nicht der einzige Vorteil, den die Medianische Händlergilde hatte. Sie nutzten die Magma Höhle in Media als einen natürlichen Hochofen. Sie schmolzen effizient Metall und Black Shards auf dem ebenen Gestein und den kleinen Lavapfützen der Höhle, um schneller Waffen zu produzieren als es Calpheon je möglich gewesen wäre. Sobald diese Güter nach Calpheon überbracht wurden, gab man ihnen im Austausch dafür Black Shards, wie es Bestandteil der Abmachung war.

    Zu dieser Zeit trafen sich im Geheimen Abgeordnete von Valencia mit einer kleinen Anzahl Medianischer Gildenbeamter, doch Calpheon war zu beschäftigt mit dem Eroberungsfeldzug, als dass diese List zunächst bemerkt worden wäre.
    Die Medianische Händlergilde überlies Valencia einen Teil der Black Shards, die sie von Calpheon erhalten hatten, und konnten dadurch Händlerrechte in Valencia erwerben.

    Als sich Calpheons Produktionstechnik verbesserte, realisierte das Land das Potenzial der Black Shards. Den Betrug der Händlergilde somit bemerkend, versuchten sie die bereits verlorenen Black Shards zurückzukaufen, doch die Medianische Händlergilde lehnte ab.

    Desweiteren demonstrierte Media seine diplomatischen Verbindungen zu Valencia, indem es den Glauben an A’al, den Gott Valencias, als offizielle Religion in Media, welches zuvor noch keinen Glaubensbeschränkungen unterlegen hatte, etablierte.



    Das Jahr 266 im Elion Kalender

    Doch alle guten Dinge kommen einmal zu einem Ende und so musste selbst Media sich in seiner Blüte den Mächten der Natur beugen. Denn langandauernde Sandstürme und Dürre zwangen die Wilden dazu ihre Dörfer in den Hochlanden und fernab der Wüste zu verlassen. Viele von ihnen migrierten nach Media, wo die Zerstörung weniger schwerwiegend war.

    Nicht lange danach wurden die Magma Höhle und Minen wegen verschiedenster Zwischen- und Unfällen aufgegeben, wie beispielsweise durch Angriffe eben dieser Wilden.



    Das Jahr 273 im Elion Kalender

    Die Medianische Händlergilde begann ihr Vermögen, welches sie dank Calpheon und Valencia angehäuft hatten, in den Aufbau einer Stadt zu investieren. So hatte Media nicht lange danach eine Hauptstadt, Altinova.
    Sobald Altinova durch Befestigungsanlagen geschützt war, strömten Händler und Bürger aus ganz Media in die neue Hauptstadt.
    Die Wilden, die bis dahin ein Problem darstellten, verhielten sich erstaunlich ruhig in dieser Zeit, obwohl sie sich noch immer in Media aufhielten, nur Altinova blieben sie fern.

    Ebenfalls in dieser Zeit traten merkwürdige Ereignisse in den Randgebieten Medias auf. Niemand konnte sich bis dahin das Chaos vorstellen, welches bald folgen sollte.



    Das Jahr 268 im Elion Kalender

    Der Beginn der Katastrophe kann zurück nach Tarrif verfolgt werden, ein kleines Dorf in der westlichen Region Medias, nahe dem Juand Fluss. Tarrif war ein abgesonderter Ort, welcher von Zauberern bewohnt wurde, die kein Interesse an der Außenwelt zeigten. Ungefähr vor 300 Jahren kam die Zauberin Kartian mit einer Gruppe Gleichgesinnter aus dem Osten und ließ sich in Media nieder, um Tarrif zu gründen.

    Die Regeln des Dorfes basierten auf einem Buch Kartians, welches nach ihrem Tod hinterließ. In diesem Buch liegen Kräfte und Schwüre verborgen, denen ein Zauberer unterliegt. Doch die Macht des Folianten entpuppte sich als eine zu große Last, da die Zauberer durch das Verlassen ihrer ursprünglichen Heimat an Kraft verloren. Diejenigen, welche den Folianten erbten, waren nicht in der Lage, die darin liegende Macht zu kontrollieren und wurden physisch oder geistig geschädigt. Deshalb wurde ein neues Dogma niedergeschrieben und das Original versiegelt.

    Jeder neue Anführer des Dorfes, welcher sich als stärkster Zauberer bewiesen hatte, fügte dem Siegel eine neue Schicht hinzu, auf dass die Kraft des unzerstörbaren Folianten nie freigesetzt würde.



    Das Jahr 273 im Elion Kalender

    Der nächste in der Reihenfolge der stärksten Zauberer nach Ahon Kirus, war eine Frau namens Ilezra, die der neue Anführer Tarrifs werden sollte. Doch begang sie das ultimative Verbrechen, indem sie nach der Macht des Folianten Kartians gierte. Ilezra verleibte sich rücksichtslos die zerstörerische Kraft ein und wurde bei dem Prozess schwer verletzt, doch gelang es ihr gerade noch dem Dorf zu entkommen.

    Ilezra sammelte daraufhin die Elic Kultisten unter sich, Gläubiger des Gefallenen Gottes, um die Wilden zu überwältigen und einen Turm im nördlichen Randgebiet Medias zu errichten. Als der Bau abgeschlossen war, verschlang schwarzer Nebel die ganze Region in einer weithörbaren Explosion.



    Das Jahr 277 im Elion Kalender

    In diesem Jahr ging Burg Media durch Ilezras Hand in Flammen auf. Media war für vier ganze Tage in vollkommene Dunkelheit gehüllt. Ohne Sonne oder Mond, waren verängstigten Bewohner ganz auf Fackeln angewiesen. Altionva war da keine Ausnahme. Manche wurden gewalttätig; Andere flohen die Stadt in Todesangst. Nur die Flammen der brennenden Burg Media spendeten ihnen Licht.

    So war es keine Überraschung, dass die geschwächte Monarchie zu dieser Zeit fiel. Manche betrauerten zwar den Tod Variz des Zweiten, aber es jubelte auch niemand über das Überleben des jüngsten Prinzen. Ilezra verschwand ohne eine Spur und hinterließ nur Spekulationen über ihre Identität.



    Das Jahr 280 im Elion Kalender

    Es gab Gerüchte, dass Ilezra erneut aufgetaucht war. Eine Gruppe Wilder, die schwarze Mäntel trugen und die Sprache der Menschen beherrschten, kamen von der verlassenen Mine her nach Altinova und beanspruchten es für sich, während sie den Namen Ilezras huldigten.
    Dieser Gruppe Wilder folgend, strömten die bösartigen Sezek Jäger in die Stadt.



    Das Jahr 281 im Elion Kalender

    Das einst geordnete Altinova versank im Chaos. Die Medianische Händlergilde war in keiner Position die Wilden hinauszuzwingen, aber hatten auch keine Intentionen sie willkommen zu heißen. So kam es zu einer angespannten Koexistenz innerhalb der Mauern der Stadt.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Kaluga (09.11.2015 um 17:25 Uhr)

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  3. #2
    Benutzer Avatar von Kaluga
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    Quelle: Übersetzt aus dem Englischen von BlackDesertRoleplayers

    ____
    Calpheon & Serendia || Zeitstrahl Zusammenfassung

    ???
    • Die Ahnen erbauen den Turm der Macht.


    235
    • Der Schwarze Tod verwüstet Calpheon, Keflan, Hidel und Olvia.
    • Die Priester Elions erklären den Schwarzen Tod zum Ergebnis valencischer Ketzerei und alchemistischer Praxen mit Black Stones.
    • Die Provinzen des westlichen Kontinents formen eine militärische Allianz und starten einen Eroberungszug gegen Valencia.
    • Der Krieg zwischen der Allianz und Valencia beginnt.



    236
    • Der Schwarze Tod sucht auch Valencia heim.
    • Die Priester von Elion werden hart kritisiert und verlieren ihr Ansehen in der Öffentlichkeit.
    • Media beginnt Black Stones als Zahlungsmittel von Valencia und der Allianz für Waren zu akzeptieren.
    • Media gedeiht und vergrößert sich enorm.


    265
    • Curico de Mongart wird mit 37 Jahren zum König von Schloss Hidel gekrönt.
    • König Crucio de Mongart versucht sich dem Eroberungsfeldzug der Allianz gegen Valencia zu entziehen.
    • Media hat sich indessen mit Soldaten und Kasernen ausgerüstet.


    266
    • King Dahad Serric (von Calpheon) und der Großteil seiner Armee werden von einem gigantischen Sandsturm in der Wüste Valencias begraben.


    267
    • Verschiedenste Naturkatastrophen erschüttern das Land.
    • Zu Extremmaßnahmen gezwungen, fliehen wilde Siedler und verstreute Stämme ins Inland, wo Städte und Siedlungen Schutz. versprechen. Plünderungen und Kämpfe sind die Folge.
    • Die Allianz löst sich auf wegen der extremen Umstände und den Unruhen in den eigenen Ländern.
    • So endet der Krieg zwischen der Allianz und Valencia.


    ????
    • Valencia verbietet den Handel mit Black Stones.


    271
    • King Guy Serric wird mit 20 Jahren zum König von Calpheon gekrönt.


    275
    • Um ihre Wirtschaft wiederherzustellen, etablieren Keflan, Hidel und Olvia Handel mit Valencia durch die Handelsstadt in Media.
    • Inzwischen hat Media beachtlich an Reichtum und Macht gewonnen und ist zudem wesentlich besser geschützt.
    • Die Handelsgilde von Hidel endeckt was Valencia und Media bereits wissen: Die magischen Eigenschaft der Black Stones.
    • Black Stones werden ebenfalls in Keflan entdeckt, allerdings sind sie von geringerer Qualität.
    • Hingegen werden in den Sümpfen Serendia‘s Black Stones von ausgezeichneter Qualität gefunden.
    • König Guy Serric (von Calpheon) ermächtigt die calpheonische Händlergilde, ihre eigenen Armeen zu befehligen und mobilisiert die Priesterschaft. Er sammelt seine Streiftkräfte, um Serendia’s Black Stones an sich zu bringen.
    • Der Krieg zwischen Calpheon und Hidel beginnt.


    276
    • Die Region Keflan in Serendia fällt in die Hände Calpheons.
    • Burg Hidel in Serendia wird während eines nächtlichen Angriffs erobert.
    • König Crucio de Mongart von Burg Hidel wird zum Gefangenen Calpheons.



    277
    • König Crucio de Mongart’s Gesundheitszustand verschlechtert sich.
    • König Guy Serric von Calpheon nennt drei Bedingungen, um Crucio aus der Gefangenschaft zu entlassen:

    • - Hidel darf seine Truppen nicht mehr sammeln oder ins Feld schicken
      - Sämtliche Diplomatie und Handel wird durch Calpheon geführt
      - Serendia’s Black Stone werden zu Calpheons Eigentum


    278
    • Durch die Erfüllung von Calpheons Bedingungen, wird Crucio de Mongart aus seiner Gefangenschaft entlassen und kehrt nach Hidel zurück.
    • Der Krieg zwischen Calpheon und Hidel endet nach 3 Jahren.
    • König Crucio de Mongart tritt zurück und wir der Kastellan von Burg Hidel.
    • König Guy Serric von Calpheon erhöht die Steuern immens (für Bürger, wie auch die Priesterschaft) und eignet sich die Armeen der calpheonischen Handelsgilde an, um nach Valencia zurückzukehren und die Schwarze Wüste zu erobern.


    281
    • Mit 30 Jahren wird König Guy Serric von Calpheon bei einem Giftanschlag ermordet, auch wenn als offizielle Todesursache eine unbekannte Krankheit gilt.
    • An seiner Stelle tritt eine parlamentäre Regierung mit Senatoren aus jeder Gesellschaftsklasse.


    283
    • Alundi, ein Mann niederen Standes aus Hidel, wird von seiner Gesellschaftsschicht gewählt, um deren Anliegen in Burg Hidel zu vertreten.
    • Crucio de Mongart von Hidel lässt Alundi allerdings gefangen nehmen, foltern und ihn daraufhin in neutralem Gebiet auszusetzen.
    • Hofmeister Zordain von Hidel erhöht die Steuern in Hidel; ganz zum Missmut der Unterschicht.
    • Ein Lichtblitz wird am Nachthimmel gesehen.
    • Die Wilden werden gewalttätiger und monströse Gestalten erscheinen unter ihnen.
    • Manche berichten davon, dass Black Stones zum Leben erwachten. Dies wird als den „Tower of Will“-Zwischenfall festgehalten
    • Gerüchte werden laut, dass Ausländer sich um das Dorf Velia in Baleons sammeln.
    Geändert von Kaluga (13.11.2015 um 00:03 Uhr)

  4. #3
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    Quelle: Übersetzt aus dem Englischen von BlackDesertRoleplayers

    SERENDIA || Zeitleiste



    Crucio De Mongart sah keinen Grund, den Krieg weiter zu führen. Im Gegensatz zu seinem verstorbenen Vater war er kein gläubiger Diener Elions und die Unruhen des Volkes durch die letzte Plage nahm allmählich ab. Außerdem gefiel es ihm nicht, dass Calpheons König Dahad Seric ihn wie einen Anfänger behandelte.


    Das Jahr 265 im Elion Kalender


    Im Alter von 37 Jahren, wurde Crucio zum König von Hidel gekrönt und setzte Calpheon darüber in Kenntnis, dass Hidel sich nicht länger am Feldzug gegen Valencia beteiligen wird.
    Am meisten aufgebracht von dieser Nachricht waren die Priester Calpheons. Denn durch die ständige Hetze durch die Kirche begannen die Gläubigen bereits vom Glauben abzufallen. Daher würde ein plötzlicher Stopp des Eroberungszuges eine Erschütterung in den Fundamenten ihrer Macht darstellen. Der Krieg hatte bereits einigen Glaubensrichtungen schwer zugesetzt, daher wäre es die ideale Gelegenheit den eigenen Glauben bis ganz hin nach Valencia zu verbreiten.

    Daher wurde Crucio mit Kirchenausschluss gedroht, während Dahad gleichzeitig Druck auf ihn ausübte -Es war eine verzwickte Situation für Crucio. Sich weiter aus dem Feldzug herauszuhalten, könnte einen Krieg mit Calpheon entfachen. Außerdem gehörten viele der militärischen Führer, die unter seinem religiösen Vater gedient hatten, zur treuen Glaubensgemeinschaft Elions.

    Nach einigen Privatgesprächen, entschied Crucio schließlich, sich dem Feldzug wieder anzuschließen. Er war nicht bereit, sich kurz nach seinem Amtseintritt solch extremen internen und externen Herausforderungen zu stellen. Dafür akzeptierte Dahad die subtilen Hinweise Crucios, dass dies das letzte Mal gewesen wäre.
    Daher plante Dahad einen gigantischen Eroberungszug, der sie mindestens bis an die Mauern Valencias bringen sollte –Sonst würde man ihre Namen in den nächsten Generationen verlachen. Allein die Vorbereitungen für diese Unternehmung dauerten zwei Jahre an.


    Curcio De Mongart kannte die Wege der Schwarzen Wüste wie seine Westentasche. Daher betrachtete er den Marsch durch die Wüste als nicht mehr als einen Spaziergang. Aber so einfach sind die Dinge nie. Der Wind, der sich zu Beginn ihrer Reise erhoben hatte, wurde zu einem blendenden Sturm bis sie Media erreicht hatten und waren damit der Wüste noch nicht einmal nahe.

    Die Allianz schlug Lager im fremden Territorium auf und wartete darauf, dass der Wind sich legen würde. Eine Woche verging, bevor sie Media überhaupt sehen konnten.
    Was war hier passiert? Es gingen Gerüchte in den Karawanen um, die davon berichteten, wie sich Media verändert hatte, doch niemand hatte das erwartet, was ihre Augen nun erblicken würden. Mauern mit eingebauten Kasernen umrundeten die Stadt und schwarzer Rauch stieg endlos durch zahlreiche Schornsteine auf.

    Dahad bestand darauf, weiter vorzustoßen. Sowohl er, als auch viele andere, waren fasziniert vom plötzlichen Fortschritt Medias und wollten wissen, wie sie solchen erreicht hatten. Doch den Marsch nach Valencia weiter zu verzögern, könnte zu riskanten Versorgungsengpässen führen. Als sie schließlich die Wüste erreichten, erhob sich der Wind erneut und dieses Mal brachte er Regen mit sich. Aber Regen in der Wüste?

    Dann erblickten sie sie –Eine rote Flagge. Das Zeichen dafür, dass sie sich nun in Valencias Territorium befanden. Die Priester Elions, welche die Einheiten begleiteten, knieten nieder um zu beten. Zur selben Zeit schlugen die Truppen ihr Lager in den heulenden Winden auf. Doch es dauerte nicht lange, bis der Sturm sie verschlang und den Tag so dunkel wie die Nacht zeichnete.
    Als Crucio wieder zu Bewusstsein kam, fand er sich in einer Sandgrube wieder und sah, dass die rote Flagge gebrochen war. Der Sturm musste daher die Valencianer weit schwerer getroffen haben!
    Nun ging es nicht mehr um eine Eroberung, sondern ums Überleben. Der Himmel verdunkelte sich erneut und der Weg zurück in die Heimat war gefährlich und schier endlos.

    Sandstürme und Bodensenkung quälten die Truppen auf ihrem Rückzug und schließlich wurde ihr Weg vom Fluss Demi versperrt, dessen Pegel durch den langanhaltenden Regen maßlos angestiegen war und den Fluss unabsehbar verbreitert hatte.
    Es dauerte einen Monat, bis der Fluss überquerbar wurde, und Crucio erfuhr einen seltenen Moment der Ruhe, als sie den Fluss überquert hatten.

    Aber danach kam das Bereuen, dem Feldzug zugesagt zu haben. Und so endete er auch.
    Der Orden Elions hingegen belohnte die Soldaten und verkündete, dass Valencia sich nach dem großen Erfolg ihres Feldzuges nicht mehr erholen würde. Was auch immer passiert war, sie benötigten eine Atempause nach all diesen Desastern.
    Burg Hidel und das serendianische Flachland waren glücklicherweise von den Katastrophen verschont geblieben, doch die Sümpfe in den südlichen Regionen hatten sich ausgeweitet.

    So wurde der Krieg nicht durch Menschenhand gestoppt, sondern durch Naturgewalten und eine Zeit des Friedens und der Erholung war angebrochen. Zwischenzeitlich krönte Calpheon den 22 Jahre alten Guy Seric als Nachfolger zu ihrem alten König, der im Sturm sein Leben gegeben hatte.




    Das Jahr 275 im Elion Kalender

    7 Jahre vergingen bevor die Händlergilde Hidels Mediah besuchte. Die Medianer hatten die Jahre nicht vergeudet und ihre Stadt noch weiter entwickelt. Crucio De Mongrat, der den Fortschritt schon während des letztes Feldzuges bezeugen konnte, beorderte die Händlergilde dazu, herauszufinden wie Mediah dazu in der Lage gewesen war sich derart weiter zu entwickeln und begriff dadurch die Wichtigkeit der Black Stones.

    Nachdem ihn Berichte von einer jungen Naga erreichten, die einen Black Stone Splitter trug, begab sich De Mongart unverzüglich in die südlichen Sumpf-Regionen. Er glaubte, dass sich ihm nun die Chance eröffnen würde, es Calpheon heimzuzahlen, ihn in den unglücklichen Eroberungsfeldzug gelockt zu haben, doch De Mongart‘s wahres Unglück hatte noch nicht einmal begonnen.

    Auch Calpheon suchte verzweifelt nach einer Quelle für Black Stones, die sie ihr eigen nennen könnten. Doch nicht ein Stückchen des wertvollen Materials konnte in Calpheon gefunden werden. Als die Neuigkeiten einer Entdeckung von Black Stone in den Keflan Steinbrüchen und Serendia die Ohren des jungen Königs von Calpheon, Guy Serric, erreichten, wusste er, dass er schnell handeln musste.



    Das Jahr 276 im Elion Kalender

    Guy Serric stieß tief ins Flachland Serendias bis zu den Wachtürmen Hidels vor, nachdem er Keflan ohne große Gegenwehr eingenommen hatte. Aber Hidel war ein beachtlicher Gegner, daher sammelte Serric seine Elite und überfiel Burg Hidel im Dunkel der Nacht.

    Crucio De Mongart war vom Überfall komplett überrascht und verlor seine Burg –Schlimmer noch, er wurde von Calpheon als Gefangener genommen. Trotz seiner Gefangennahme weigerte er sich, sich zu ergeben und sagte dem Hidelischen Botschafter, dass sie den Kampf gegen Calpheon fortführen sollten, egal was mit ihm geschähe.

    Nachdem er die Nachricht seines Königs vernommen hatte, führte General Cliff seine Truppen nach Südwesten, um Kephlan zu übernehmen, während General Armstrong den Fluss Demi überquerte, um den Krieg nach Calpheon zu bringen.
    Guy Serric jedoch blieb standhaft und nutzte Keflans berühmte schwere Infanterie für sich. Doch es sah so aus, als wären große Verluste auch für Calpheon unvermeidbar. Auch wenn sie den Krieg gewinnen würden, brachten ihnen die beiden Generäle Cliff und Armstrong von Hidel beinahe mehr Tote als es die Pest getan hatte.

    Dies zwang Guy Serric dazu, seine Strategie zu ändern. Was er wirklich wollte, waren nicht die Länder als solche, sondern lediglich die Black Stones aus den Sümpfen Serendias. Und so bot er ein Friedensabkommen an, statt die Kapitulation Hidels zu fordern. Im Angesicht des bevorstehenden Blutvergießens, musste De Mongart eine Entscheidung treffen.

    Nachdem Calpheon ein Jahr lang überwacht hatte, dass die Bedingungen ihres Vertrages eingehalten wurden, durfte De Mongart wieder nach Hause zurückkehren. Die Wachtürme wurden zum neutralen Gebiet erklärt und die übrigen Truppen Hidels mussten ihre Lager im Westen aufschlagen. Trotz allem, was passiert war, respektierten die Generäle Cliff und Armstrong die Entscheidungen ihres Königs. Zwar gab es welche, die ihn hinter seinem Rücken als Feigling bezeichneten, doch De Mongard blieb davon unbeeindruckt. Was ihn stattdessen bedrückte, war es mitanzusehen, wie Calpheon die Sümpfe Serendias plünderte. Zu dieser Zeit verschlechterte sich dazu sein Gesundheitszustand.



    Das Jahr 281 im Elion Kalender

    Der plötzliche Tod Guy Serics schockierte den gesamten westlichen Kontinent. Er war gerade erst 30 Jahre alt geworden und bei bester Gesundheit. Daher entstanden Gerüchte, dass man ihn vergiftet hatte, entgegen der offiziellen Stellungnahme, dass sein Tod durch eine unbekannte Krankheit verursacht worden war. Umso besser für Crucio De Mongart, der glaubte, dass seine Chance sich von den Auflagen Calphens befreien, früher als erwartet gekommen war. Er rechnete damit, dass Calpheons in der Zeit eines Machtvakuums hilflos war.

    Crucio beorderte General Cliff vom westlichen Wachlager zu sich, um mit ihm zu beraten, ob sie den Friedensvertrag annullieren sollten. Cliff vermutete allerdings, dass ein zu schnelles Vorstoßen, Calpheon einen Grund dazu geben würde, sich schneller wieder zu erholen und dass sie lieber warten sollten, um zu beobachten, wie die Dinge sich entwickeln würden. Großkämmerling Zordain war zu diesen Besprechungen ebenfalls zugegen. Cliff hatte Crucio an ihn verwiesen, als sich dessen Gesundheit verschlechterte. Sein scharfes Urteilsvermögen und seine Fähigkeiten machten Zordain zu einem wichtigen Mitglied in Crucios Hofstaat.

    Er wurde mit 25 Jahren zum Großkämmerling. Zuvor hatte er sich dem Militär angeschlossen, um seine Familie zu rächen, die von calpheonischen Soldaten getötet wurde, als sie Burg Hidel plünderten. Seine Position war jedoch der eines Beraters näher als der eines Kämmerlings. Dies lag daran, dass Crucio sich wegen den Auflagen Calpheons zu einem Kastellan degradiert hatte, da er sich zu diesem Zeitpunkt in der Erfüllung seiner Pflichten als König gescheitert sah.


    Zordain argumentierte bei der Beratung, dass Guy Serics vermutliche Ermordung das Werk der Kirche oder einer Handelsgruppe war und nicht das Ergebnis interner Konflikte. Daher würden in seinen Augen Hidels Handlungen keinen Einfluss darauf haben, wie schnell Calpheon sich wieder einen würde.
    Obwohl er Zordain zustimmte, entschied sich Crucio dazu, General Cliffs Rat zu folgen und beobachtete die Situation in Calpheon weiter. Die Zeit der Unordnung brach zwar unerwartet in Calpheon ein, doch legte sich ebenso schnell wieder. Und unter einer neuen parlamentarischen Regierung, wurde das Land stärker denn je.

    Zordain behauptete, dass es nicht länger als fünf Jahre dauern würde, bis Calpheon an Macht verlieren würde. Ihr Schicksal in die Hände der Händlergilden zu geben, sei eine schlechte Idee gewesen und die Kirche, deren Aufgabe es sei, jene Gilden zu überwachen, wären zu beschäftigt damit, ihren Einfluss zu erweitern.
    Er überzeugte Crucio davon, die Steuern zu erhöhen, denn Hidel würde seine Armee neu aufbauen müssen.



    Das Jahr 283 im Elion Kalender

    Das niedere Volk erhob sich gegen Hidel, denn trotz schlechter Ernte in diesem Jahr, waren die Steuern nicht gesenkt worden. Noch schlimmer machten es die Wilden, die sich in letzter Zeit aggressiver gezeigt hatten und die wenige, verbleibende Ernte vernichteten.

    Die Unterschicht war sich der Änderungen in Calpheon mit ihrem parlamentarischen System bewusst und schickte daher Alundi, um sie am Hof Burg Hidels zu repräsentieren. Als Antwort nahm König/ Kastellan De Mongart diesen gefangen, folterte ihn als Warnung und setzte ihn auf neutralem Boden aus. Das Volk war erzürnt, aber was könnten schon einfache Bauern gegen eine Armee ausrichten, die sich für den Krieg rüstete? Es gab einen Aufstand –wenn man ihn als solchen bezeichnen konnte- der sich jedoch schnell im Angesicht der Soldaten wieder auflöste. Die Aktiven Mitglieder dieses Aufruhrs konnten sich nicht wieder in ihr normales Leben eingliedern, da Geld auf ihre Köpfe ausgesetzt wurde. Auch Alundi gehörte zu ihnen.

    Eines Tages und ohne seine eigene Einwilligung, fand er sich als Führer des Aufstandes wieder und suchte Zuflucht in den Ruinen der alten, zerstörten Burg Hidel. Viele Leute, die den Druck des Staates und das daraus resultierende Leid müde waren, sammelten sich unter Alundi und boten Zordain so einen Grund die Steuern noch weiter zu erhöhen.
    Ein Aufstand der Unterschicht? So etwas gab es nicht, denn das einzige, das tatsächlich passierte, war eine formale Beschwerde.

    Im gleichen Jahr wurde ein plötzlicher Lichtstrahl am Nachthimmel erblickt, der vom Wiederaufleben der Gewalt der Wildlinge und dem Erscheinen von verschiedensten Monstern in ihrer gefolgt wurde.
    Manche behaupteten, Steine erwachten zum Leben. Die Menschen, nannten dies den „Tower of will“-Zwischenfall, da es Aufzeichnungen davon gab, dass etwas Ähnliches geschehen war, nachdem in früheren Zeiten der „tower of will“ (Turm der Macht) erbaut worden war.

  5. #4
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    Quelle: Übersetzt aus dem Englischen von BlackDesertRoleplayers


    Inhalt:

    1. Alchemie
    2. Politik
    3. Wirtschaft
    4. Geschichte









    1. ALCHEMIE

    Existiert Unsterblichkeit?

    Alchemisten jagen den wilden Träumen von einem Amulett der Unsterblichkeit nach, welches den Tod überwindet. Dieses Streben geschieht jedoch nicht ganz ohne Grundlage – Hier liegt ein Fünkchen Wahrheit zu Grunde.
    Aufzeichnungen im 23. Buch eines Codex aus alten Zeiten lassen vermuten, dass viele der alten Meister zwei Leben durch die Nutzung eines Black Stones lebten. Doch selbst diese Aufzeichnungen könnten nicht mehr als das Hirngespinst eines kreativen Geistes sein.


    Große Alchemisten: Alustin

    Alustin wurde als Kind einer noblen Familie in Calpheon geboren. Er begann erst in einem relativ hohen Alter sich mit Alchemie zu beschäftigen, direkt nachdem seine Frau gestorben war. Irgendwann verließ er Calpheon und zog mit seinen zwei Töchtern nach Velia in Balenos. Er erzielte unglaubliche Ergebnisse, die unmöglich schienen für jemanden, der sich erst seit so kurzer Zeit mit der Alchemie befasste. Er ist in seinem Feld unübertroffen, vor allem in der Entwicklung von Heilmitteln und mentalem Training. Auch seine Töchter schulen sich heute in der Alchemie und die Leute haben hohe Erwartungen, wie sie sich entwickeln.


    Von Erfahrung und Erleuchtung

    Die Vorstellung einen Gott zu beschwören, ist abscheulich. Sobald dies geschehen ist, können seine Energie und Macht nicht mehr beschränkt werden. Lasst ab von der törichten Idee, die Kraft eines Gottes zu bündeln und du wirst die wahren Prinzipien des Heiligen Altars und die Erfahrung der Altertümlichen erkennen.
    Erfahrung ist das einzige, das gleichermaßen an alle Menschen vergeben wird, doch erfahren zu sein macht einen nicht unfehlbar.
    Nur wenn man sein eigener Schüler wird und bereit dazu ist, über sich selbst zu reflektieren und zu lernen, wird man sein aufrichtiges Selbst erkennen.


    Güteklassen der Black Crystals

    Black Crystals werden in 3 Güteklassen kategorisiert und je größer und von intensiverer Farbe, umso besser die Qualität des Steins. Manche einzigartige Black Crystals, gespeist mit schwarzer Energie, werden ab und zu entdeckt. Diese können für besonders hohe Preise an Alchemisten verkauft werden.



    2. POLITIK

    Bund der Händler
    Nachdem Hidel die Hauptstadt Serendias wurde, versank die Stadt unter dem Einströmen zahlreichen Händler in Chaos. Der Wettbewerb um gute Plätze und zerstörerische Preisabfälle ließen die Produktqualität bedenklich sinken.

    Grace, eine Adlige aus Serendia war es, die dem ein Ende bereitete. Sie schlug vor, eine Regulation des Handels und dessen Kontrolle durch die Gilde einzuführen und lehrte den Händlern damit Professionalität. Ihr Cousin Bobby Lauren nahm ihren Platz ein, doch die Händler vergaßen ihren Namen nie.


    Xian Allianz

    Die Xianische Händlergilde, eine höchst renommierte Händlerorganisation in Calpheon, kontrolliert einen gigantischen Teil des Handelsvermögens durch Enrique Encarotia, dem Leiter der Geldwechselstelle und Norman Renatt aus einer prestigierten Adelsfamilie. Sie sichern den Status der Organisation in dem sie heimlich mit den Zentralpolitikern des Calpheonischen Parlaments in Kontakt stehen.


    Krieg und Mediah

    Die Stadt die am meisten vom Valencia-Calpheonischen Krieg profitierte war weder Valencia noch Calpheon; Es war Mediah.

    Media sammelte heimlich Black Stones um Reichtum anzuhäufen, statt die beiden Länder mit den Güter zu versorgen, die diese zur Kriegsführung brauchten. Viele Länder waren verblüfft von dem schnellen Wachstum Mediahs als Zentrum des Handels, doch nun ist es ohnehin zu spät um sie aufzuhalten.


    Krise in Kalis

    Kalis leitet das Parlament, die Legislatur und reguliert die Steuern. Ihre Unabhängigkeit als politischer Körper zeigt sich dadurch, dass sie selbst Handel betreiben und Zoll einfordern, um die Stadt zu verwalten.

    Die privilegierten Händler legen die Gesetze natürlich zu Gunsten ihrer Zunft aus, und zu der der adligen Repräsentanten, die versuchen ihren schwindenden Einfluss und Status erhalten. Heutzutage bestehen einige Adlige darauf, dass sie von Wachen begleitet werden, weil sie sich von den Aufständen in den Slums bedroht fühlen.


    Die Hoffnung der Unterschicht

    Al Rhundi (in koreanischer Übersetzung "Alundi"), stammend von einem kleinen Hof in Serendia, wurde der erste Abgesandte der Unterschicht um ein Offizier zu werden; eine Rolle die zuvor exklusiv in der Mittelschicht vergeben wurde. Er war die Hoffnung der Unterschicht.

    Nach dem Krieg mit Calpheon, floh Al Rhundi die Armee, um für ein besseres Leben für die Unterschicht zu kämpfen, welche von dem lokalen Herrscher hohe Steuern auferlegt bekommen hatte.
    Die Obrigkeit jedoch beschuldigte ihn, eine Rebellion anzuzetteln, was die Unterschicht nur weiter erzürnte. Viele Bauern und Soldaten, die Al Rhundi unterstützen, sammelten sich und bekämpfen die Soldaten am Östlichen Tor.


    Gründe der Rebellion

    Al Rhundi forderte die Senkung der Steuern und eine Trennung der Agrarkultur vom Militär. Nach dem Konflikt mit De Mongard entschied er sich dazu, zusammen mit seinem Freund Hervano Tito zu desertieren.

    Nach dem niemals endenden Konflikt mit dem Herrscher, verließ Al Rhundi zwar die Armee doch Hervano Tito entschied sich dazu, sich auf die Seite De Mongarts zu schlagen und versuchte, Al Rhundi gefangen zu nehmen. Al Rhundi versteckte sich in den Ruinen der alten Burg, nachdem er zahlreiche Verfolger abgeschüttelt hatte.


    Der Großkämmerling Heidels (In koreanischer Übersetzen ‚Hidel‘ genannt)

    Jordine Ducas (vorher, in koreanischer Version "Zordain") ist ein aufsteigender Stern in Serendia’s Heidel. Seine Intelligenz und Entschlossenheit fingen die Aufmerksamkeit General Cliffs und Crucio Domongatts (in koreanischer Übersetzung "Crucio De Mongart"), welche ihn trotz seines jungen Alters zum Großkämmerling erhoben.
    Seine Verlobung mit der Tochter des Herrschers, Jarette, hat ihm nunmehr den Titel „Sir“ eingebracht und ist weiteres Zeugnis seines Strebens danach, die komplette politische Führung in Heidel zu erlangen.




    3. WIRTSCHAFT

    Geschäfts-Knigge

    Geschrieben von Isobelle, Xianische Handelsgilde, Calpheon.

    „…Wie die Geschichte zeigt, sind es die gewöhnlichen Bürger, die unter dem Konflikt zwischen den Händlergilden leiden. Natürlich erkenne ich, dass die höchste Priorität der Händler der Profit ist. In der heutigen Gesellschaft jedoch, wird die grundlegende Moral der Menschen für solchen Profit einfach weg geworfen…“


    Der erste Schritt um ein Händler zu werden

    Geschrieben von Isobelle, Xianische Handelsgilde, Calpheon.

    „…Händler definieren „Profit“ normalerweise als das, was sie nach der Bezahlung eines fairen Preises erhalten, doch diese Definition bedarf weiterer Betrachtung. Kann ein Preis immer fair sein, wenn er durch Gier beeinflusst wurde?“




    4. GESCHICHTE


    Die Geschichte der Fahrzeuge

    Die unwegsamen Straßen in diesen Landen hielten die Leute ursprünglich davon ab, sich sonderlich weit davon zu entfernen, wo sie geboren wurden. Mit dem Aufkommen von Nutzpferden und Kutschen, wurde es Leuten möglich nicht nur große Fracht zu transportieren, sondern dazu noch weitere Strecken zurück zu legen.


    Der zweifelhafte Tod eines jungen Königs

    …Der leichtsinnige Traum des jungen Königs Calpheons, Guy Seric, Valencia zu erobern, nahm ein jähes Ende durch ein vergiftetes Glas Wein. Träume können den Test der Zeit nicht bestehen…


    Die Waisen des Krieges

    Die größte Tragödie wurde den Kindern beschert, welche zu Waisen wurden. Diese armen Kinder, welche ihre Eltern so jung verloren hatten, ziehen von Stadt zu Stadt, um dort nach Kirchenschutz zu suchen, wo man noch Platz für sie hat. Oder sie begeben sich hinaus in die Welt, noch bevor ihre Jugend vorüber ist und tun alles um zu überleben.


    Die zwei Gesichter Calpheons

    Man sollte nie vergessen, dass das große Territorium Calpheons aus großem Blutvergießen entstand.
    Keplan (vorher "Keflan") und Olvia, verbündete Nationen Calpheons im Krieg gegen Valencia, wurden verraten. Derweil wurde Serendias König entführt und dazu gezwungen einen Friedensvertrag zu unterzeichnen.


    Die Heimat der Naga

    Die Zivilisation der Naga ist älter als die der Menschen. Dies wurde durch alte Überbleibsel und Wandmalereien bestätigt.
    Obwohl sie zum Großteil friedliche Pflanzenfresser sind, konnten auch die Naga vom Krieg nicht fliehen nach der foganischen Invasion aus Valencia. Die Naga verloren und wurden aus ihrem Heimatland vertrieben. Nun warten sie auf eine Chance, um die Sumpflande zurückzuerobern.


    Die große Bewegung der Barbaren (vorher „Die Wilden“ genannt)

    Während die Welt durch Naturkatastrophen aus den Fugen geriet, wurden die Barbaren gezwungen sich umzusiedeln. Die Foganer verdrängten die Naga, während Orks und Oger eine große Migration starteten. Viele Barbaren sammelten sich im Süden Mediahs, um dort neue Siedlungen zu gründen.

    Mit wenig Austausch zwischen Menschen und Barbaren für eine solch lange Zeit, gab es wenig Mittel miteinander zu kommunizieren. Selbst wenn sie könnten, wären sie überhaupt dazu in der Lage sich aneinander zu erklären, bevor das Töten beginnen würde?


    Aufstand oder Revolution

    Trotz allem, könnte es sein, dass Al Rhundi die Rebellion am Laufen hält, da er die Hoffnungen der Unterschicht nicht zerschlagen möchte.
    Die Gegner Al Rhundis sehen es als Rebellion, aber für das einfache Volk stellt er eine Heldenfigur der Revolution dar.
    Geändert von Kaluga (12.01.2016 um 11:55 Uhr)

  6. #5
    Benutzer Avatar von Kaluga
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    Übersetzung zum Großteil aus dem Englischen von Kaluga (Quelle:BlackDesertRoleplayers ; Original aus dem englischen Client der westlichen Version).
    Screenshots (c) Kaluga
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    Inhalt:
    1. Die Menschen
    2. Die Riesen
    3. Die Zwerge
    4. Die Elfen
    5. Die Goblins
    6. Die Shai
    7. Die Halb-Biester
    8. Die Otter
    9. Die Vorfahren




    1. Die Menschen


    • Unter den Menschen scheint es signifikante kulturelle Unterschiede zu geben, die sich auch in den Namensgebungen äußern (Siehe Cliff – Al Rundi – Crucio de Mongard). Ursache hierfür ist wohl der Abstammungsort einer Person, denn die Namenskonventionen ändern sich von Region zu Region stark.
    • Menschen scheinen in allen möglichen Facetten vertreten zu sein und sie generell weit verbreitet. So wird der Spieler-Charakter als Dompteurin (mit ihrem für uns asiatischen Erscheinungsbid) von einem NPC mit folgendem angesprochen: „Ihr stammt aus einem fernen Land, nicht wahr?“



    Wichtige Vertreter

    • Edan, ein berühmter Entdecker, der momentan eine altertümliche Steinkammer mit seinem Team untersucht.
    • Cliff, der größte Kommandant Serendias, der momentan im westlichen Schutzlager stationiert ist.





    Namenskonventionen

    zu beachten ist, dass sich die Namensgebungen der Menschen je nach Region stark unterscheiden

    Beispiele weiblicher Namen: Nadia Rowen, Camelia Loggia, Eileen, Zaaira, Marsella, Elmos Berry, Islin Bartali, Claire Arryn, Jarette

    Beispiele männlicher Namen: Igor Bartali, Jamie, Claus, Samuel, Luke, Duvane, Shiel, Severo Loggia, Adrian, Hans, Laiano Pietro, Luke Constant, Ernill, Bahar, Lorenzo Murray, Ottavio Ferre, Alfredo, Adrian Loggia







    2. Die Riesen


    • Wie die Shai, scheinen Riesen ein alltäglicher Anblick zu sein und sie gehen einem breiten Feld von Aufgaben nach, wenn auch Bauer die meist verbreitetste Arbeit zu sein scheint.
    • Ob sie sich mit Humanoiden fortpflanzen können, wurde nicht bestätigt. Allerdings existiert ein ganzer Clan voller Riesen.
    • Bekannte Berufe: Krieger, Wache, Handwerker, Elonischer Preister, Adeliger, Soldat, Knappe, Lieferant, Alchemist, Bauer, Arbeiter-Verwalter, Jäger, Tavernenbesitzer, Pferdezüchter




    Wichtige Verteter

    • Delphad Castillion; Er nahm an dem Feldzug gegen Valencia teil, zusammen mit Kommandant Brego Williar der Delphe Ritter. Allerdings schlug er einen anderen Weg ein als Brego und erhielt seine momentane Rolle als Oberkommandant der Trina Ritter, wodurch er in politische Gefilde eintauchte.




    Namenskonventionen

    Beispiele Vornamen: Dobart, Gerard, Delphad, Xaviel, Malik, wale, Makuum, Croix, Lebyos, hannes, Fatoos, Bach, George, Sealus, Tachros, Serbianca, Andeback, Clarkster, Casta, Augusta, Likke, Olinto, Rontaz, Gabril

    Beispiele Nachnamen: Mercello, Castillion, Fusto, Behr






    3. Die Zwerge

    • Die Sprache der Zwerge ähnelt die der Vorfahren. Daher stammen in der Regel 7 von 10 Übersetzern von diesem Volk.
    • Sie scheinen obligat in die menschliche Gesellschaft integriert zu sein.




    Namenskonventionen

    Beispiele: Lafi Bedmountain, Tranan Underfoe






    4. Die Elfen


    • Die meisten Elfen scheinen helle Haare und Augen, sowie blasse Haut zu besitzen. Es existieren zwar auch wenige, andere Erscheinungsbilder, allerdings steht nicht fest, ob es sich hier um Mischblüter oder schlichtweg Rassen-Varianz handelt.
    • Zudem ist es Elfen möglich sich mit Menschen fortzupflanzen. Über andere Rassen besteht keine Auskunft.
    • Die Elfen besitzen die einzigartige Fähigkeit, spirituelle Kräfte zu bündeln, sowie einen Sinn, mit dem sie die Präsens altertümlicher Energien fühle können.
    • Manche elfische Gemeinschaften, bevorzugen es unter Ausschluss anderer Rassen zu leben.




    Örtlichkeiten

    Elfen sind beinahe in allen Facetten der Gesellschaft vorzufinden. Vom höchsten Rang der elionischen Priesterschaft bis hin zu versteckten, rein-elfischen Lebensgemeinschaften. Dennoch scheinen sie nicht so zahlreich verbreitet zu sein, wie beispielsweise Shai oder Riesen.

    -Kamasilve Tempel

    -Longleaf Wachposten: Elfen aus Kamasilve bauten diesen Außenposten in einem großen Baum, um die Otter vor Gefahren zu schützen. Sie erfanden eine Maschine, welche die kamasilv’schen Priester auf die Bäume bringen konnte, um ihnen einen besseren Überblick zu verschaffen und gleichzeitig Gefahr zu vermeiden.

    -Das Elfenland



    Namenskonventionen

    • Elfen, die ihren elfischen Wurzeln treu geblieben sind, scheinen nur einen einzigen Namen zu tragen, keinen Vor-und Nachnamen
    • Bisher wurden in der offenen Spielwelt noch keine männlichen Elfen gefunden, daher haben wir darüber keine Information



    Beispiele weiblicher Vornamen: Luwensley, Nelydormin, Sayena, Koirin, Dyleoyen, Leona, Elgriffin, Margaret, Lylina, Martha, Gray, Orwen, Elina, Norma

    Beispiele Nachnamen: Kiyen, Biants, Leight






    5. Die Goblins


    • Goblins gelten allgemein als nicht vertrauenswürdig unter Menschen, aber sie werden oft als Arbeiter eingesetzt. Sie scheinen recht intelligent zu sein, dafür aber sehr feige. Oft leben sie in Lebensgemeinschaften wie Stämmen oder Kleingruppen zusammen. Manche haben es sogar geschafft, sich in tatsächlichen Organisationen (wie die Ausgräber) zusammenzufinden.
    • Manche Goblins sind Fremden nicht wohlgesonnen und werden sie angreifen; Andere wiederrum erklimmen sogar die Stufen wichtiger, offizieller Positionen, auch wenn sie hart dafür arbeiten müssen, um das Vertrauen der Leute zu gewinnen.
    • „Obwohl er ein Goblin war, verdiente er sich das Vertrauen der Leute, indem er die Aufgaben, welche ihm vorgesetzt wurde, gewissenhaft erledigte. Am Ende verwaltete er sogar die Gilde in Olvia, nachdem er seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hatte, mit solch komplizierter und empfindlicher Arbeit umzugehen.“
    • „Die Anzahl der Goblin stieg in abgelegenen Gegenden, auf Bauernhöfen und städtischen Straßen um einiges an. Sie Arbeiter zu nennen könnte...Ich meine, ist es nicht gefährlich, Monster mit so geringem Lohn anzustellen? Es erhöht das Risiko, mit ihrer angeborenen Natur konfrontiert zu werden.“



    Goblins und die Black Stones


    Malereien auf Goblin Steinen und Felsen mögen für das einfache Auge aussehen wie simples Gekritzel, aber die Gelehrten unter uns sagen etwas anderes: Das Symbol, welches für die Black Stones steht, lässt sich in den Malereien entdecken.


    Namenskonventionen

    Beispiele Männlich: Baldos, Vongole, Shakas, Grusha






    6. Die Shai


    • Dieses Volk kleiner Leute ist dafür bekannt, neugierig und sehr unhöflich zu sein –Mit einigen Ausnahmen natürlich.
    • Gier hingegen ist ein eher ungewöhnliches Merkmal dieser Rasse.
    • Die Shai werden circa bis zu 40 Jahre alt, auch wenn sie an einem bestimmten Punkt aufhören physisch zu altern.
    • In Heidel wird gemunkelt, dass es Halb-Biestern nicht erlaubt ist, romantische Beziehungen zu Shai einzugehen. Allerdings gibt es keinen schriftlichen Beleg dafür und es wird angenommen, dass es nur ein Weg für einen Frauenheld der Halb-Biester war, um zu anhängliche Frauen loszuwerden.
    • „Sady ist eine Berühmtheit in Olvia. Sie ist fröhlich und fürsorglich, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau der meisten menschlichen Frauen. Es liegt einfach daran, dass die Shai-Frauen so rüpelhaft und unhöflich sind. Da kommt Sady’s Gesellschaft einem Vergnügen gleich.“
    • „Nicht wie andere Shai, ist Lacy irgendwie gierig. Sie wollte schon immer wohlhabend sein, daher benutzt sie ihr Talente, um herausragende Produkte profitabel zu verkaufen.




    Wichtige Vertreter

    • Valentine; Er ist das Oberhaupt von Florin. Es ist schwer sein Alter abzuschätzen, doch soll er ein 55 Jahre alter Shai bei bester Gesundheit sein. Er behauptet, dass der Schlüssel zu seiner Langlebigkeit ein heilendes Kraut aus Florin sein soll.




    Namenskonventionen

    Beispiele Weiblich: Sady, Lacy, Lolly, Julietta

    Beispiele Männlich: Corin, Bofin, Izaak, Mariano, Abelin







    7. Die Halb-Biester

    • In Heidel wird gemunkelt, dass es Halb-Biestern nicht erlaubt ist, romantische Beziehungen zu Shai einzugehen. Allerdings gibt es keinen schriftlichen Beleg dafür und es wird angenommen, dass es nur ein Weg für einen Frauenheld der Halb-Biester war, um zu anhängliche Frauen loszuwerden.




    Wichtige Vertreter

    • Roig Mills, Er arbeitet als Butler für die Prinzessin Jarette Domogatt.



    Namenskonventionen

    Beispiele: Bunnt, Akan, Roig Mills, Pulvio, Ernill, Garnil






    8. Die Otter


    • Weibliche Otter leben zurückgezogen und sind kaum zu Gesicht zu bekommen, im Gegensatz zu ihren männlichen Gegenstücken
    • Sie sind hervorragende Schwimmer und Taucher
    • Sich Fisch zu überreichen, wird zwischen Ottern als Werben angesehen
    • Sie sind schlecht im Umgang mit Zahlen und Liebes-Geplänkel
    • Von Natur aus sind sie positiv eingestellt und glauben, dass am Ende alles gut wird
    • Hinzu sei gesagt, dass es auch andere, hochintelligente Waldtiere zu geben scheint, die ihr Leben wie zivilisierte Humanoide fristen (Füchse etc.)




    Namenskonventionen

    Beispiel Weiblich: Kyrio

    Beispiel Männlich: Crio







    9. Die Vorfahren



    • „Hier meine Darstellung von „Zweimal leben“. Die Vorfahren wurden niemals ‚alt‘. Nun, sie konnten den Tod nicht vermeiden. Das war aber nur ihr ‚erstes Leben‘. Nach ihrem ersten Tod war es ihnen möglich, wiederzukehren oder zu erwachen. Und dann lebten sie ihr zweites Leben –diesmal langsam alternd.“ -Alustin, ein berühmter Alchemist, über die Alten
    • Über die Alten ist nicht viel bekannt. Es scheint, dass sie vor Jahrhunderten lebten und sowohl technologisch, als auch magisch weit fortgeschrittener waren als heute.
    • Sie entwickelten eine ganze Bandreihe von Waffen, welche ihre Relikte bewachsen sollten – So wie in der Steinkammer der Alten.
    • Aufzeichnungen aus den 23 Büchern des Vorfahren-Kodex weisen darauf hin, dass sie durch die Nutzung der Black Stones gleich zwei Leben leben konnten.
    Geändert von Kaluga (12.01.2016 um 01:15 Uhr)

  7. #6
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    Übersetzung aus dem Englischen von Isilmera und Kaluga (Quellen: BlackDesertRoleplayer Lore Hunter, BlackDesertRoleplayer Forum, & eigene Beobachtungen)
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    Theologie



    Inhalt

    1. Elion
    2. Hadum
    3. Kzarka
    4. Kamasilve
    5. Herawen
    6. A’al
    7. Zahnfee
    8. Die Schwarzen Geister





    1. Der Wille Elions


    Elion, das Hauptobjekt der Anbetung im Elionismus, gründete eine Stadt zwischen Himmel und Erde, um die Geschicke der Menschen zu lenken und stationierte Aufseher dort.
    Ähnliche Beispiele können in Geschichten von niederen Göttern und anderen Mythen gefunden werden. Die Gemeinsamkeit in diesen Legenden ist stets, dass Gott diese Hüter einsetzte, um die Menschen zu unterdrücken, doch man kann diese Geschichten auch so interpretieren, dass der Gott es den Menschen gestattet, frei von seiner Herrschaft zu leben.

    Jedem, der dem Willen Elions Folgen möchte, wird seine Anbetung gestattet. Auch im amtlichen Aufstieg eines Geistlichen scheinen weder Rassenzugehörigkeit, noch Geschlecht (nach derzeitigem Wissenstand) eine Rolle zu spielen. Der Glaube wird durch Missionare verbreitet (beispielsweise Gray Briants in Casta Farm) und durch simple Dinge, wie Kirchenlieder oder das geschriebene Wort gefestigt. Die Gläubigen kommen in Kirchen zusammen und beten um die Vergebung ihrer Sünden, denn Sünde und Buße sind fester Bestandteil ihres Glaubens. Als eine solche Sünde zählt auch die Alchemie, deren Ausübung als Ketzerei angesehen wird.

    Black Crystals hingegen gelten scheinbar als Geschenk Elions, der aus ihnen alles Leben geschaffen hat. Einem Prediger in dem Dorf Glish zufolge, tragen die meisten Dorfbewohner einen Kristall mit sich, um Unheil abzuwehren (Dieser Mann ist allerdings noch nicht in sein Priester-Amt erhoben worden).


    Kirchenknigge:

    Es hat den Anschein, dass die meisten Gläubigen beim Besuch einer heiligen Stätte eine Kutte mit dem Zeichen Elions anlegen –Auch wenn dies wohl mehr Brauch als Gesetz ist. In einer Gebetshaltung mit überkreuzten Händen vor der Brust, sprechen sie ihre stummen Bitten an den Gott.




    Die Definition von Ketzerei im Elionismus:

    Aus einem Tagebuch eines Ketzerei-Ermittlers: Heilige Schrift, Kapitel 1. Am Anfang, erschuf Elion die Ebenen, Bäume und Tiere mit dem Black Stone. Am Ende erschuf er die Zivilisierten. Elion lehrte sie, dass Ketzer drei Mal von ihren Verfehlungen gewarnt werden sollen. Wenn sie letzten Endes ihren Weg nicht ändern, so sollen sie zurückgelassen werden. Der Ketzer wird schnell begreifen, dass der Weg Elions der wahre Weg ist und dass Elion der eine und einzige Heilsbringer ist.
    Eines der Anzeichen, durch die sich ein Ketzer zeigt, ist die Verleugnung der Unfehlbarkeit der Heiligen Schriften Elions.


    Drachen Wächter:

    Der Bote, welcher besser bekannt ist als der Drachen Wächter, waltet über die Gebote und deren Einhaltung. Er beschützt den Heiligen Altar durch seine nahezu unsterbliche Stärke und Tapferkeit.


    Die, die nicht beten:

    Nicht jeder fühlt sich zum Gebet berufen, wenn die Glocke der Stadt erklingt. Ein NPC-Mädchen in Calpheon lässt verlauten, dass sie den Klang der Glocke hasse, denn sie rufe nicht nur zum Gebet, sondern läute auch den Beginn der extravaganten Feste ein, zu welchen die Hohen Priester die Adligen der Stadt als ihre Gäste einladen.

    Dieses Mädchen ist mit seiner Ansicht nicht allein. Denn natürlich sind die meisten Bewohner Calpheons Elionisten, doch auch Ungläubige sind unter ihnen. Diese umfassen Diebe, die in den Schatten leben; Künstler, welche nicht an ewiges Seelenheil glauben; und eine Minderheit von Händlern, deren Interessen sich nicht mit den Lehren der Kirche vereinbaren lassen.


    Wichtige Vertreter:


    • Leona; Sie ist eine hochrangige Priesterin in der Hauptkathedrale des Elionismus, weche tiefes Vertrauen des Hohepriesters Lehard Motenon genießt. Ihre Persönlichkeit gilt als vollkommen und fehlerlos. Sie ist tugendhaft, ihrem Glauben unterworfen und treu ergeben. Von den Gläubigen Elions wird sie als gesandter Engel ihres Herrn angesehen.



    Literatur:

    Existieren göttliche Kräfte? –Unbekannter Autor
    Ein Buch, empfohlen für jene, welche die Existenz von Gott anzweifeln. Das Buch beschäftigt sich mit dem Glauben und was notwendig ist, um ein Leben in göttlichem Gehorsam zu leben. Es wird oft Kindern vorgelesen, wenn sie etwas angestellt haben.
    (Der Bezug dieses Buches zum Elionismus ist bis jetzt ungeklärt; es ist aber anzunehmen, dass es sich auf diese Religion bezieht)

    Einführung in den Elionismus – Unbekannter Autor
    Scheinbar ein Buch in limitierter Auflage!

    Ein Gespräch mit Elion –Unbekannter Autor
    Ein Buch, das viele Menschen nicht zu interessieren scheint.




    2. Hadum, der Gott der Dunkelheit

    Der Unsterbliche Alchemist trug eine Schriftrolle bei sich, auf welcher das Angesicht Hadums abbildete. Er brachte sie nach Burg Cron, bevor diese zerstört wurde –Worin eventuell ein Zusammenhang besteht.




    3. Kzarka, der Herr der Korruption

    Man sagt, er besäße die zerstörerische Macht eines Gottes (Ob er tatsächlich einer ist oder es sich um eine andere Erscheinung handelt, ist nicht klar). Er wurde vor Jahrhunderten von einer unbekannten, heiligen Organisation versiegelt. In einem Schrein in Serendia war er sicher gebannt, bis eine kuriose Gruppierung seinen Schrein im Chaos des Kriegs einnahm und nun seine Wiedererweckung plant. Heidel hat indessen mehrmals Truppen entsandt, um den Schrein zurückzuerobern, was bisher ein erfolgloses Unterfangen war.
    Der Spielercharakter kann am Altar in Kzarkas Schrein Blut ihm zu Ehren opfern.




    4. Kamasilve

    Die Heiligen von Kamasilve sind Elfen, die über tiefgreifende spirituelle Kräfte verfügen sollen. Dies erlaubt es ihnen, die Gedanken der Bäume und der Bewohner des Waldes zu lesen. Darüber hinaus besitzen sie Heilkräfte und wissen um heilende Kräuter.
    Es gibt einen Tempel von Kamasilve, allerdings ist nicht geklärt, ob dieser Name sich auf eine Gottheit, lediglich einen Ort oder etwas ganz anderes bezieht.

    Wichtige Vertreter:

    • Nelydormin; ist eine Heilige des Kamasilves Tempels und Befehlshaber des Longleaf Tree Außenpostens. Sie liest die Gedanken ganzer Wälder.
    • Luwensley; eine weitere Heilige des Kamasilve Tempels mit hitzigem Gemüt und die Verwalterin der Waffen, sowie für die Kommunikation mit anderen Tempelangehörigen zuständig. Sie ist im Besitz von altertümlichen Schriften und Aufzeichnungen der Elfen.





    5. Herawen

    Auch hier ist nicht ganz klar, ob es sich um eine Gottheit, eine Heldenfigur oder sonstiges handelt. Die Vermutung einer Gottheit –die zum Elfenpantheon gehören könnte- liegt nahe.

    „Möge Herawen’s Segen auf Eurer Reise mit Euch sein.“
    -Orwen, eine Halbelfe

    (Orwen’s Charakterbeschreibung: Sie ist Halb Elfe, Halb Mensch. Orwen kommt ursprünglich aus dem Elfenland. Das Elfenland wird als heilig angesehen, durch die spirituellen Kräfte, welche seit Urzeiten im Kern des Landes strömen.
    Elfen können diese Kräfte bündeln und die Präsens altertümlicher Energien erfühlen. Edan, ein Erforscher alter Artefakte, besucht Orwen oft, denn sie besitzt diese, einzig den Elfen vorbehaltene, Kraft. Kürzlich schloss sie sich Edan an, um ihn bei der Untersuchung der Steinkammer der Alten zu unterstützen.)




    6. A’al

    A’al ist der Gott Valencias. Um den neuen Pakt mit dem Nachbarn zu vertiefen, zeigte Mediah seine Verbundenheit Valencia gegenüber, indem das Land den Glauben A’als zur offiziellen Religion in Altinova anhob.
    Es ist außerdem anzunehmen, dass A’al der (Haupt-)gott eines polytheistischen Pantheons darstellt und somit nur ein Gott von Vielen in der Schwarzen Wüste ist.




    7. Zahnfee

    Kinder in Serendia glauben an eine Zahnfee, die ihnen einen neuen Zahn bringt wenn sie ihren Alten auf ihr Hausdach werfen.




    8. Die Schwarzen Geister

    Es soll Alchemisten geben, die versuchen mithilfe dieser Dämonen und Black Stones ein unsterbliches Leben durch einen Vertrag zu erlangen. Dieser scheint beidseitig zu sein, denn der Schwarze Geist des Spielercharakters erwähnt, dass er diesen benötigt. Weiterhin ist anzunehmen, dass so etwas ein gefährliches Unterfangen ist, denn dieser Dämon wird versuchen, die Taten seines Besitzers zu kontrollieren.
    Trotz allem werden diese Geister mancherorts sogar zelebriert, denn in Tariff -einem von (schwarzer) Magie geprägtem Dorf- kann man mehrere Kinder beobachten, die Wägen mit plastischen Darstellungen der Dämonen durch die Straßen ziehen.

  8. #7
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    Übersetzung aus dem Englischen von Kaluga (Quelle: BlackDesertRoleplayers Lore Hunt)
    Erweiterungen und Änderungen vorbehalten.
    Wird fortgesetzt!



    Anmerkung: Zu den anderen Klassen lässt sich Ingame bisher nicht viel herausfinden. Es gibt nur derart geringe Informationen, dass es sich bisweilen gar nicht lohnt, diese hier zu veröffentlichen. Würde mich freuen, wenn jemand sein Wissen diesbezüglich mit mir teilen würde




    Klassen
    Über die Walküren Elions




    Es ist nur Frauen erlaubt, als Walküren ausgebildet zu werden. Sie werden als heilige Diener Elions betrachtet und es ist ihnen daher nicht gestattet, Beziehungen zu führen. Sie werden in der Heiligen Schule in Calpheons Hauptstadt unterrichtet. Die meisten Walküren in Ausbildung entstammen einer noblen Herkunft - Auf Schüler niederen Standes wird zumeist nur herabgesehen.
    Alle Schüler, ohne Ausnahme, sind rothaarig. Dies kann als eine Art "Uniform" betrachtet werden, denn das Haar wird beim Eintritt in die Akademie gefärbt. Dennoch scheint dies von Walküren "im Ruhestand" nicht länger erwartet wird, da die meisten der Lehrer keine roten Haare mehr besitzen.

    Schüler der Heiligen Schule werden zudem nicht nur in Kampf und Religion unterrichtet. Die Bildung und Ausbildung soll um einiges besser sein, als in den Meisten anderen Teilen der Welt. Der Unterricht beinhaltet Disziplinen wie Kampf-Strategie und Taktik, religiöse Regeln, Kunst und Wissenschaft. Die Ausbildungskosten sollen astronomisch hoch sein, doch ist es dennoch sehr wohl möglich, von der Akademie ausgeschlossen zu werden.

    "Nur die gesegnetsten Kinder des Gottes und junge Engel können ausgebildet werden." -Walküren Lehrer Volaire.

    Nach Volaire sind die Grund-Tugenden einer Walküre Rechtschaffenheit, die Anmut ihrer Bewegungen, Vollkommenheit und als gutes Beispiel voranzuschreiten. Schlüsselelemente dieser Tugenden sind außerdem Hingabe und Ergebenheit.
    Es wird Walküren nachgesagt, dass sie einem Leben voller Aufopferung verschreiben -Obgleich dies nur die Ansicht eines Außenstehenden sein mag. Die Walküren selbst sind stolz auf ihren gewählten Pfad.

    Walküren werden außerdem ausgebildet, um spezielle Aufträge während Schlachten auszuführen. Solche Aufträge sind Teil des Kampf- und Strategietrainings, welchem sie unterzogen werden. Der Inhalt dieser Lehren ist Außenstehenden unbekannt, was es schwer macht, ihre Bewegungen auf dem Schlachtfeld vorauszusagen.

  9. #8
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    Übersetzung aus dem Englischen von Isilmera und Kaluga (Quelle: BlackDesertRoleplayers)
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    Wird fortgesetzt!




    Eine uralte Steinkammer




    Ort: Weit südlich im Wald der Verborgenheit (Forest of Seclusion)



    • Man benötigt ein von Prinzessin Jarette Domongatt ausgestelltes Erlaubnisschreiben um die Kammer zu untersuchen
    • Sie wird oft von Abenteurern und Archäologen besucht
    • Gerüchten zu folge beherbergt sie Black Stones
    • Edan und sein Team waren die ersten, die die Hieroglyphen entschlüsselten

    Innerhalb der Kammer scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die architektonischen Mittel mit denen sie konstruiert wurde, unterscheiden sich dramatisch von der Bauart kontemporärer Gebäude. In Roben gehüllt und in verängstigter Gestik zu Stein erstarrte Figuren stehen vor seltsamen, leuchtenden Statuen. Diese sind Maschinen ähnlich und attackieren die Figuren. In die Enge getrieben, kriechen manche dieser erstarrten Figuren sogar.


    Die Maschinen sind die Verteidigungswaffen der Alten; die Technologie oder Magie mit der sie geschaffen wurden, ist zurzeit unbekannt. Die Verteidigungsmechanismen der Alten scheinen noch unbeschädigt, ganz im Gegensatz zu den zu Stein erstarrten.
    Einem alten Buch zu Folge stellten die Alten die hier gefundenen Waffen her, um ihre Relikte zu schützen und zu bewahren.


    In der Kammer gibt es zweierlei Arten von Wandbild. Auf manchen ist eine alte Prophezeiung abgebildet, während die Bilder in den Tiefen der Kammern die Geschichte von Edana zeigen. Nur zehn von den vielen Wandbildern konnten übersetzt werden und die Prophezeiung der Alten scheint auf eine einfachere Art dargestellt zu sein als die Erzählungen um Edana.






    Die Geschichte der Prophezeiung der Alten

    Wandbild I:


    • Von Turmspitzen flankiert sitzt ein gekrönter Mann auf einem Thron. Unter ihm verneigen sich vier in Roben gekleidete Männer in Andacht.
    • Beschreibung durch einen Gelehrten: „Dem abgebildeten Symbol der Burg Cron nach zu urteilen, handelt es sich bei dem Gekrönten vermutlich um Agris III, der die Burg gründete. Seine zugehörigen Vasallen werden, sich vor ihm auf einem Altar verneigend, dargestellt.“


    Wandbild II:

    • Ein opulenter, in Roben gehüllter Mann nähert sich Agris auf seinem Thron. Er hält eine Schriftrolle. Unter den Beiden befindet sich eine Steintafel auf der das Bild eines Black Stones gezeigt wird, so wie sie auch in den Edana Wandbildern zu sehen sind.
    • Beschreibung durch einen Gelehrten: „Hadum, der Gott der Dunkelheit, wird durch die Schriftrolle dargestellt, die König Agris III von Cron vom wahrhaftigen Unsterblichen Alchemist übergeben wird. Übersetzungen der alten Sprache zu Folge wird derjenige der den Herrn der Dunkelheit beschwört mit großer Macht beschenkt.“


    Wandbild III:

    • Ein Beschwörungsstein der alleine dem Unsterblichen Alchemist gehört wird auf dem Altar Burg Crons platziert und scheint ein Ritual zur Beschwörung Hadums einzuleiten.
    • Beschreibung durch einen Gelehrten: „Ein aus Schlangen gebildeter Altar, das Symbol der Alchemie, in die Form einer ‚8‘ gewoben. Als der Beschwörungsstein des Unsterblichen Alchemist auf ihn gelegt wird, entzünden sich die Flammen des Unheils.


    Wandbild IV:

    • Eine Burg steht in Flammen. Menschen springen von den Wällen. Der opulente Mann—der Alchemist—rennt davon.
    • Beschreibung durch einen Gelehrten: „Eine brennende Burg Cron, Vasallen springen von den Mauern um den Flammen zu entkommen, der Unsterbliche Alchemist flieht und Agris III kann nirgends gefunden werden: Das vierte Wandbild scheint eine Voraussage des Falls Burg Crons zu sein, wenn man davon ausgeht, dass Agis III in der ersten Explosion starb.


    Wandbild V:

    • Eine entzündete Kohlepfanne. Zwei Schlangen halten das Symbol Velias über dem Feuer.
    • Beschreibung durch einen Gelehrten: „Als einziges Wandbild das zeigt was nach der Burg Cron-Explosion geschieht, sagt es ein Ereignis voraus, das sich in der Geschichte noch zu entfalten hat. Es zeigt ein äußerst rissiges Velian-Wappen das über dem Feuer hängt. Die alte Gravur sagt, ‚Schwarze Burg. Lass es enden, in Verborgenheit, Schwarze Engel… Lasst uns, ohne etwas zu verlangen, alle Schwerter und Schilde ins Feuer legen und die Ketten endlich sprengen.‘“





    Die Geschichte von Edana


    Die Wandbilder, welche die Geschichte von Edana darstellen, liegen in der äußersten Kammer, tief im Untergrund. Die Kammer wurde von Edans Ausgrabungsteam entdeckt und die Bilder scheinen gut erhalten zu sein.


    Wandbild I:

    • Zwei Männer stehen abgesondert voneinander, schwertschwingend. Der linke Mann wird von Licht gekrönt; dem Rechten entspringen Wellen. Sie stehen beide unter der Sonne, von wo 9 Lichtstrahlen hinunter reichen. Die Strahlen sind von jeweils 8 in Paaren gruppierten Punkten unterbrochen. Diese Punkte stapeln sich übereinander und wechseln zwischen gefüllten und leeren Kreisen.
    • Beschreibung durch einen Gelehrten: „Zwei Edanas. Ein mysteriöser Kampf. Edana, der erste Vorfahre, der sein anderes Ich überwand."


    Wandbild II:

    • Ein weiteres Mal findet man Edana von Licht gekrönt vor. Er hält einen kleinen Black Stone in seiner Handfläche. Einige Leute sammeln sich zu seiner Linken; gestikulieren in Anbetung, Bewunderung und im Gebet. Darüber scheint ein Vollmond, von dem zahlreiche Lichtstrahlen herabfallen. Jeder Strahl endet in einem Black Stone. Ein einzelner Stern leuchtet in der linken Ecke. Zwei, mit der Zahl „8“ markierte zylindrische Formen, stehen aufeinander. 8 weitere Zylinder bilden unter einer Wellenform eine vertikale Linie. Dann eine weitere vertikale Linie und ein einziger, mit „8“ markierter Zylinder.
    • Beschreibung durch einen Gelehrten: „Die Enthüllung des Himmels; das Unheil und der Segen der Black Stones. Anführer Edana führt die Kabuas mit seiner großen Macht.“


    Wandbild III:

    • Edana sitzt auf einem Thron; gekrönt von Licht und ebenso Licht ausstrahlend. Zwei Personen sitzen zu seiner Linken und Rechten; jeder von ihnen hält Black Stones und sie tragen dieselbe Kleidung. Darunter ein Gleichnis: Erneut ein Zylinder, der die Zahl „8“ trägt. Gefolgt von einem Pfeilkopf, Wellen (die denen von Edana’s anderem Ich gleichen), ein Black Stone, welcher drei Strahlen aussendet, Essen, ein leeres Behältnis und als letztes zwei Wellen, über denen eine gerade Linie ruht.
    • Beschreibung durch einen Gelehrten: „Die Verschmelzung der Kabua und der Barbaren. Die Bedeutung der Black Stone. Kleine Kinder lauschen der Geschichte, in der Edana der Wächter der Black Stones wird.“


    Wandbild IV:


    • Vier Personen weinen, die zwei Linken stehen auf einer Plattform. Zwischen ihnen liegen vier Opfergaben. Edana, gekrönt von Licht, liegt auf einem Tisch, vergraben unter Black Stones. Ein Black Stone sitzt direkt über seinem Herzen.
    • Beschreibung durch einen Gelehrten: „Die Weisen der Kabua trauern. Edana unter Black Stones begraben. Das Licht entschwindet.“


    Wandbild V:

    • Edana sitzt auf dem Tisch, einen Black Stone in seiner Handfläche haltend. Licht umströmt erneut seinen Kopf. Darüber zur Linken befindet sich ein Altar, der Wellen mit sich zieht. Auf der rechten Seite sind zwei Leute dargestellt, die sich niederwerfen.
    • Beschreibung durch einen Gelehrten: „Edanas zweites Leben nach seiner Wiederauferstehung nach dem Tod. Die Kabua-Weisen erstarren in Ehrfurcht.“

  10. #9
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    Zusammengetragen und verfasst von Isilmera & Kaluga.



    Elion


    In der monotheistischen Religion des Elionismus ist der Gott Elion Anbetungsobjekt und Schöpfer seiner Anhänger, der ihnen Stellvertreter auf irdischem Boden schickt und sie mit einer schützenden Hand auf dem
    erleuchteten Weg – Dem Weg des Elion- leitet.Der Schöpfungsmythos im ersten Kapitel der Heiligen Schrift erzählt von Schwarzstein, den der Gott nutzte, um damit zunächst Tiere und Landschaften zu erschaffen, denn Meere und Wüsten sollten die später entstehenden Nationen davon abhalten, sich zu bekämpfen.


    Darauffolgend, erschuf Elion neben dem zivilisierten Leben ebenso eine Stadt zwischen Himmel und Erde, bei der es sich vermutlich um Calpheon handelt, wo der Kern und mutmaßliche Ursprung des Elionismus verankert liegt. Die Spuren dieses Glaubens in der Hauptstadt sind kaum zu übersehen, beheimatet sie doch beeindruckende Kirchen, eine beachtliche Dichte an Geistlichen und die berühmte Schule der Walküren, die als die gesandten Engel Elions gelten.


    Inspiriert durch Katholizismus, haben auch im Glauben des Elion Sünden und Absolution, Erlösung, Taufe, natürlich göttliche Bestrafung, gemeinsam mit einer Hölle, und sogar Ablassbriefe allgegenwärtige Bedeutung. Ebenso kennt die Historie der Spielwelt eine Abwandlung der Kreuzzüge, in der kleinere Glaubensrichtungen erfolgreich verdrängt und das Wort des einen Gottes weit über die eigenen Landesgrenzen, durch Begleitung von Krieg, hinausgetragen wurden.

    Generell zeichnet sich der Elionismus durch ausgeprägte Licht und Goldsymbolik und daher sind Begriffe, wie „das Licht Elions“ („Elion gibt uns das Licht“) und auch „der Schatten Elions“, wie auch der „Wille Elions“ im alltäglichen Gebrauch nichts Ungewöhnliches.

    So werden Gläubige vom Licht des Gottes erleuchtet, der ihnen damit den Weg weißen möchte, und auf sie im Jenseits mit einem goldenen, von tausend Kerzen gespickten Altar wartet.

    Um sich dessen Gunst zu sichern, werden neben den normalen Messen heilige Rituale innerhalb der und auch Opfergaben dargebracht. Detailliertere Einsichten, wie dies von Statten geht, gibt es derzeit nicht.


    Auch ist nicht ganz klar, ob es sich bei den Heiligen Schriften, die während der Messen verlesen werden, um ein einziges Werk oder verschiedene Bücher handelt, da Priester mit verschiedenen Einbänden in Händen angetroffen werden können.

    Sicher ist jedoch, dass der Besitz oder eventuell sogar das Lesen gewisser elionischer Schriften nur Priestern vorbehalten bleibt und für das gewöhnliche Volk unter Strafe steht. Wie exzessiv diese ausfallen kann, bleibt unbekannt, doch ist der Fall einer abgetrennten Hand nach dem Entwenden einer Heiligen Schrift bekannt.




    Innere Struktur


    Jedem, der dem Willen Elions Folgen möchte, wird seine Anbetung gestattet. Auch im amtlichen Aufstieg eines Geistlichen scheinen weder Rassenzugehörigkeit, noch Geschlecht eine Rolle zu spielen und es können sogar Goblins (die bekanntlich als nicht mehr als billige Arbeiter in der Gesellschaft gelten) in den Reihen der Kirche gesichtet werden. Erwähnenswert hierbei ist, dass der Amtsrang des Hohepriesters eine einzigartige Stellung ist, welche –ähnlich einem Papst- nur von einer Person gleichzeitig bekleidet wird.

    Die verschiedenen Ränge in der Priesterschaft zeigen sich nach außen hin vor allem durch die Gewandung der Geistlichen. Vollkommen korrekte Übersetzungen für die jeweiligen Amtsträger kennen wir noch nicht, doch wird es ungefähr folgendermaßen aussehen:





    In Serendia tragen die Priester grüne- statt rote- Variationen der Tracht.






    Das Leben im Glauben


    Die Gläubigen hegen Interesse an den Blackstones, die als Geschenke Elions bezeichnet werden und den Trägern Glück bringen sollen. Werden sie jedoch zu Zwecken der Alchemie verwendet, die sich ebenfalls der großen potentiellen Macht der Steine bedient, so stellt dies eine der größten Sünden und ketzerischen Verbrechen dar.
    Den Aufzeichnungen eines Inquisitors zu Folge soll man den Sünder und Ketzer drei Mal auf seine Verfehlungen aufmerksam machen, und ihn auf den rechten Weg hinweisen. Doch beim vierten Mal sollen sich alle von ihm abwenden, auf dass der Ketzer erkennt, dass Elions Weg der Einzige ist, der ihm Erlösung schenken kann. Diese und andere Gebote des Gottes werden vom Drachenwächter gehütet. Ein Bote Elions, der die Einhaltung seiner Gesetze und den heiligen Altar mit nahezu unsterblicher Stärke und Tapferkeit beschützt.


    Kirchenlieder, die Heiligen Schriften und das Wort der Missionare, bei denen es sich zumeist um Priester niederen Ranges handelt, verbreiten und festigen die Lehre des Elion. Die Gläubigen kommen beim Läuten der Glocken Kirchen zusammen, um gemeinsam dem Gott zu huldigen oder im stummen Gebet ihre Bitten an ihn zu richten.



    Zur Gebetshaltung werden traditionsgemäß die Arme vor der Kurz überkreuzt und manche Gläubige, die in diesem Sinne jedoch nicht zum Klerus gehören, verhüllen sich dazu in Roben –Wie genau diese Regelung abläuft, ist nicht weiter bekannt.


    Zeitgleich verabscheuen viele Ungläubige den Ruf der Gebetsglocken, denn sie läuten zu bestimmten Zeiten auch den Beginn extravaganter Festivitäten ein, welche der Klerus gemeinsam mit dem Adel und anderen reichen Bürgern abhält.

    Zu den Ungläubigen gehören meist neben der Unterschicht, die Elion für „einen Gott der Reichen“ hält und in den gegenwärtigen Protesten sogar seine Bildnisse verbrennen, auch Diebe, die in den Schatten leben; Künstler, welche nicht an ewiges Seelenheil glauben; und eine Minderheit von Händlern, deren Interessen sich nicht mit den Lehren der Kirche vereinbaren lassen.


    Trotzdem verkehrt die Kirche nicht nur in geistlichen Angelegenheiten mit Händlern, ergreift sogar unverhohlen Partei, mischt sich in weltliche Belange ein, wie zur Gründung der Delphe-Ritter, und benennt offen Präferenzen in den politischen Ränkespielen der Großfamilien und Händler. So hegt der Klerus sogar engen Kontakt zum Kalis Rat, zu dessen Mitgliedern auch einige treue Gläubige zählen. Aufgrund ihrer politischen und sozialen Sonderstellung und den Vorwürfen aus den Armenvierteln, ist davon auszugehen, dass zumindest einige Teile der heiligen Kirche korrupt sind.





    Wichtige Vertreter

    • Lehard Motenon; Der momentane Hohepriester des Elionismus. In seiner Gemeinde sagt man, dass er durch Gebete Krankheiten heilen- und Wünsche erfüllen könne. Keine dieser Wundertaten ist jedoch bewiesen. Er half dabei, den heiligen Orden der Delphe Ritter zu gründen und investiert auch weiterhin Gelder in die Gruppierung um seinen dortigen Einfluss zu stärken. Er glaubt daran, dass den Orden zu stärken der Weg richtige ist um auch Calpheon zu kräftigen.
    • Leona; Sie ist eine hochrangige Priesterin in der Hauptkathedrale des Elionismus, welche tiefes Vertrauen des Hohepriesters Lehard Motenon genießt. Ihre Persönlichkeit gilt als vollkommen und fehlerlos. Sie ist tugendhaft, ihrem Glauben unterworfen und treu ergeben. Von den Gläubigen Elions wird sie als gesandter Engel ihres Herrn angesehen.






    Literatur


    + Die Heiligen Schriften


    + Existieren göttliche Kräfte?
    – Unbekannter Autor

    Ein Buch, empfohlen für jene, welche die Existenz von Gott anzweifeln. Das Buch beschäftigt sich mit dem Glauben und was notwendig ist, um ein Leben in göttlichem Gehorsam zu leben. Es wird oft Kindern vorgelesen, wenn sie etwas angestellt haben (Der Bezug dieses Buches zum Elionismus ist bis jetzt ungeklärt; es ist aber anzunehmen, dass es sich auf diese Religion bezieht).


    +Einführung in den Elionismus
    – Unbekannter Autor

    Scheinbar ein Buch in limitierter Auflage!


    +Ein Gespräch mit Elion – Unbekannter Autor

    Ein Buch, das viele Menschen nicht zu interessieren scheint.

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  12. #10
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    Mitglieder des Kalis Rats




    Herman Feresio



    Kalis-Vorsitzender



    Der Vorsitzende des Kalis Rats und Patriarch der Feresio Familie, die bekannt dafür ist, über die Generationen viele Regierungsvertreter hervor gebracht zu haben. Herman nutzt sein rationales Kalkül zur Entscheidungstreffung im Kalis Rat, indem er die letzte Instanz aller Beschlüsse darstellt. Er gilt als fleißiger Schüler der Geschichte und Politik und trägt mit fortgeschrittenem Alter eine Brille. Zudem ein Gläubiger Elions der regelmäßig die Messe besucht.



    Giovan Grolin



    Kalis-Ratsmitglied – Vertreter der Bürger


    Er gewöhnte sich durch seine Reiseerfahrungen an fremde Kulturen, indem er mit seinem Vater, einem abenteuerlustigem Händler, verschiedene Gebiete der Wüste bereiste. Der Tod des Vaters an einer Krankheit, erweckte Giovans Interesse für die Medizin und zur heutigen Zeit hilft er den Leuten in den Armenvierteln. Auch wenn seine Rolle im Parlament zu nur knapp mehr als einer öffentlichen Zurschaustellung der Beziehungen zwischen den einzelnen Schichten verkommen ist, um die ärmeren Bevölkerungsteile zu beschwichtigen.
    Basquen Ljurik, der Präsident der "Bank der Hoffnung", und der Medizinwissenschaftler Danielle Stimi unterstützen ihn.



    Theophil Batian



    Kalis-Ratsmitglied – Batian-Familie


    Das Oberhaupt der Bastians, der Familie mit den tiefsten Wurzeln in Calpheon. Die Batians sind schon seit Generationen inbrünstiger Unterstützer des Elionismus und ihr Einfluss auf die Kirche ist beträchtlich. Als typisch konservative Familie der einflussreicheren Oberschicht sehen sie die Erne Familie als ihre geschmacklosen Rivalen, vor allem auf Grund ihrer Kooperation mit Händlern niederer Abstammung. Theophil Batian ist ein gerissener, aber beherrschter Mann, der stark an seinen persönlichen Werten festhält.



    Delphad Castillion



    Kalis-Ratsmitglied – Militärischer Repräsentant

    Er nahm am Krieg gegen Valencia an der Seite Captain Brego Williar von den Delphe Rittern teil, doch wählte nach dem Krieg einen anderen Pfad als sein Kamerad und erlangte schlussendlich seine momentane Rolle als oberster Befehlshaber der Trina Ritter während er gleichzeitig die politische Bühne betrat. Er verwaltet die Herstellung und Wartung der Kriegsversorgungen unter der Jurisdiktion des Rates. Aufgrund seines rauen Mundwerks und Schweigsamkeit ist es nicht leicht, sich ihm anzunähern.



    Elina Leight



    Kalis-Ratsmitglied – Leight-Familie


    Eine aufsteigende Händlerin mit adligem Hintergrund, die die Leight Handelsgilde führt. Eine Schwester, Norma Leight, besitzt die nördlichen Getreidefelder. Sie respektiert ihre Schwester, doch interessiert sich nicht sonderlich für die Geschehnisse außerhalb der Stadt. Sie erweitert ihr Netzwerk beständig, da sie am Handel mit Mediah und Valencia interessiert ist. Statt ihrer Schwester, welche die Stadt verlassen hat, vertritt nun sie die Leigh Familie im Parlament. Statt für die Adligen, spricht sie im Namen der Händler.



    Enrique Encarotia



    Kalis-Ratsmitglied – Xian Händler


    Der Vertreter der Händler im Kalis Rat. Enrique Encarotia ist ein aufsteigender Händler der zudem der reichste Mann Calpheons sein könnte. Er ist in unzählige Geschäfte, wie Handel, Dienstleistungen und Preiswucherung verwickelt und an Allem interessiert, das ihm Profit einbringt. Er ist ein geborener Händler und besitzt die Fähigkeit, den Fluss des Handels zu lesen wie kein anderer. Seine Ausstrahlung ist eher konservativ und streng und er ist schnell darin, Verlust und Gewinn abzuwiegen. Das Verhältnis zur Batian-Familie war aufgrund seiner Skepsis dem Elionismus gegenüber schon immer angespannt.



    Dominic Erne



    Kalis-Ratsmitglied – Erne-Familie


    Er ist das Familienoberhaupt der Erne Familie. Obwohl diese Familie renommiert für ihren Wohlstand und Prestige ist, vertritt sie seit Generationen dynamische und liberale Werte. Kürzlich geht Dominic geschäftliche Beziehungen mit außergewöhnlich hervorstechenden Händlern, wie Enrique Encarotia, ein. Es gelang ihm, eine Verlobung zwischen seinem Sohn Geoffrey und Enriques Tochter Isobelle zu arrangieren, um es Geoffrey zu ermöglichen, gemeinsam mit Enrique dessen Werkstatt zu führen. Er ist unkompliziert und drückt seine Belange ohne Umschweife aus, redselig, ein sehr stolzer Mann und dazu nicht gut auf die Batian Familie zu sprechen, wegen ihrer konservativ langweiligen Natur.

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